Aktuelles


 Sehr geehrte Gemeindemitglieder, Freunde und Unterstützer der ev. Kreuzkirchengemeinde in Istanbul, 

 
nach den stürmischen Zeiten der letzten Monate, angefangen mit dem Beginn der Corona Pandemie im April und endend mit dem Weggang von Pfarrerin Pace, scheint nun endlich wieder ein wenig Ruhe und Ordnung in unsere kleine Diasporagemeinde einzukehren. 
 
Viel war in den letzten Monaten zu bewältigen, von der Aus- und Wiedereinreise der Hauptamtlichen nach Deutschland, über digitale Seelsorge und Gottesdienste, bis hin zur Bewältigung der Vakanzzeit und das Arbeiten für eine baldige Übergangsbesetzung der Pfarrstelle. Rückblickend können wir dankbar sein für all die besonnenen und klugen Menschen, die unsere Gemeinde in dieser Zeit begleitet haben. In erster Linie sind hierbei vor allem unsere Kirchengemeinderätinnen und unser Schatzmeister zu nennen.
 
Nach Wochen der Unsicherheit können wir nun mit Freude offiziell verkünden, dass Diakonin Gudrun Keller-Fahlbusch ab 9. November die Pfarrstelle in der Interimszeit bis Juni 2021 übernehmen wird. 
 
Wir heißen sie herzlich bei uns willkommen- einigen von Ihnen ist sie mit Sicherheit gut bekannt, da sie vom Jahre 2013 bis 2016 schon als Diakonin in der Kreuzkirche tätig war. 
 
Zum Auftaktsgottesdienst von Frau Keller- Fahlbusch möchten wir Sie sehr herzlich einladen 
 
am 15.11.2020 um 10.30 Uhr in der Kreuzkirche
mit anschließendem Kirchenkaffee und
Friedhofsbegehung, bei der den im letzten Jahr Verstorbenen unserer Gemeinde gedacht wird
 
Bitte melden Sie sich hierfür unter diakonin.deuki@gmail.com an. 
 
herzliche Grüße, 
Diakonin Salome Walz

Abschiedsgruß von Pfarrerin Pace

                                                

                                             „Pfia Goad !“

 

Güle güle, sagt der Bleibende, Allah ismarladik der Gehende.

Das höre ich jetzt des Öfteren.

Denn meine Zeit hier in Istanbul geht zu Ende.

Im Bayerischen, wo ich herkomme, gibt es denselben Gruß:

„Pfia Goad“ sagt der Gehende und Gott befohlen, der Bleibende.

Beides – in meinen Augen- sehr ausdrucksstarke Grußformeln.

Mit einem herzlichen „Grüß Gott“ aus Bayern bin ich zu Ihnen gekommen.

Mit einem ebenso herzlichen „Pfia Goad“ möchte ich mich heute von Ihnen verabschieden.

Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die Zeit hier in Istanbul zurück. Es gab sehr viel Gutes.

Allen voran die vielfältigen und oft sehr interessanten Begegnungen mit Ihnen und in der internationalen Ökumene. Schade nur, dass es meine Zeit nicht hergegeben hat mehr Besuche zu machen.

Genossen habe ich die Kontakte zu Ihnen, zu den türkischen Nachbarn und den türkischen Lehrern am DSI.

Für Privates ist leider – obwohl ich ohne Familie hierhergekommen bin- sehr wenig Zeit geblieben. Ambitionierte Pläne beim Choral Istanbul zu singen, ließen sich wegen der vielen Arbeit im Pfarramt leider nur ein Jahr lang realisieren. Auch mein hier neu gekauftes Fahrrad ist hier eher verrostet als genutzt worden, ebenso blieb mein Schwimmticket ungenutzt. Von einem freien Tag, der auch uns Pfarrern zusteht, möchte ich gar nicht sprechen.

Die Arbeit hier in der Gemeinde- es ist eigentlich eine endlos Story- musste gemacht werden und ich habe sie sehr gerne wahrgenommen und ihr mich mit Haut und Haar wirklich gerne verpflichtet gefühlt, oft in die Nacht hineingearbeitet. Ohne geregelte Unterstützung im Pfarrbüro, ist das alles aber nicht zu schaffen. Zu mir ganz persönlich gehört auch, dass ich Menschen mit großem Respekt und Achtung begegne und sie ungern warten lassen. Darum hat jeder, der unverhofft vor dem Pfarrhaus stand seine Zeit bekommen. Manchmal auch zu Lasten mancher vereinbarter Termine. Aber Menschen haben für mich immer Vorrang. Da liegt dann ganz schnell Stärke und Schwäche beieinander. Ich jedenfalls habe mich bemüht all den Anforderungen gerecht zu werden.

Die große Herausforderung für diese Gemeinde in der Zukunft wird sein, die vielfältigen und sehr umfangreichen Arbeitsfelder so zu strukturieren, dass sie arbeitstechnisch machbar sind und auch  abgedeckt werden können. Gleichzeitig gilt es diese Gemeinde in eine finanziell abgesicherte Zukunft zu führen. Denn bedingt durch die seit Jahren politisch bedingten unsicheren Zeiten und den damit schreibt diese Gemeinde nur rote Zahlen.(Wussten Sie das?).

Ihnen als Gemeindemitglieder muss ich jetzt nicht sagen, was damals 2013 und in den Folgejahren politisch passiert ist und was seitdem auch für unsere Gemeinde v.a. wegen der ausbleibenden Besuchergruppen und ihren großzügigen Spenden langsam existenzbedrohend wird.

Nur am Rande: Auch Sie können ja mal überlegen, ob die Höhe Ihres Gemeindebeitrages – unter Berücksichtigung der immensen Inflation der letzten Jahre hier im Lande – immer noch angemessen ist. Wir brauchen wirklich jede Lira!

 

Zum Schluss:

Mein Herz ist voller Dankbarkeit.

Für viele schöne Begegnungen mit tollen Menschen, für gelungene Gottesdienste und Konzerte etc. pp, für das 500- jährige Reformationsjubiläum, das 175-jährige Gemeinde-Jubiläum…und…und….und….

Alles Eindrücke, die ich mitnehme und sehr dankbar dafür bin.

Der Gemeinde wünsche ich von Herzen, dass sie all die schwerwiegenden Herausforderungen der näheren Zukunft bewältigen kann. Dazu gehören die Fragen, ob die Diakoninnen Stelle und damit die Arbeit der ÖIS weiter finanziert werden kann, ebenso wie die seit mehreren Jahren drückenden Finanzprobleme und die damit verbunden unabdinglich notwendigen internen strukturellen Veränderungen.

Dem Kirchengemeinderat danke ich für sein unermüdliches Engagement und würde mir wünschen, dass auch dieses Gremium durch weitere Ehrenamtliche und sowie auch durch Anerkennung von Gemeindeseite etwas gestärkt wird und Entlastung erfahren könnte.

So bleibt mir zum Schluss wirklich nur noch ein herzliches „Pfia Goad“ zu sagen und Ihnen weiterhin Gottes reichen Segen zu wünschen, für Sie privat, wie auch für diese Gemeinde.

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Gabriele Pace

 

PS. Bleiben Sie behütet und v.a. gesund

 


Heimgang von Prof.Dr. Hilmar Kastner

 

 

Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wirso sterben wir dem HERRN. Darumwir leben oder sterben, so sind wir des HERRN. Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebendige HERR sei.“

Römer 19,8+9

 

Wir geben den Heimgang unseres Gemeindemitgliedes und Kirchengemeinderatmitgliedes Herrn Prof. Dr. Hilmar Kastner bekannt.

Herr Prof. Kastner verstarb am 12. August 2020 in Istanbul im Alter von 85 Jahren. Geboren wurde er am 13. März 1935 in Berlin, war dann aber lebensbiographisch sehr lange Zeit mit dem Großraum Nürnberg/ Bayern verwurzelt, zu dessen fränkischer Heimatkirchengemeinde er sich nach wie vor und bis zuletzt immer eng verbunden fühlte. 1994 ging Herr Kastner aus beruflichen Gründen nach Istanbul. Er war langjähriger Mitarbeiter und Berater bei der GEZ und viele Jahre an der Marmara -Universität als Dozent und Professor im Bereich Textildesign und Textilentwicklung tätig. Hier hat er auch vor vielen Jahren seine Frau Arzu kennengelernt, die er dann im Jahr 2000 ehelichte und mit der er viele glückliche Ehejahre hier in Istanbul verbrachte. Dieses Jahr haben die beiden noch mit großer Dankbarkeit ihr 20 – jähriges Ehejubiläum gefeiert. Herr Kastner hinterlässt neben seiner Frau Arzu, seinen 18-jährigen Sohn Alexander, sowie eine Schwester in Nürnberg.

Sein ausdrücklicher und erklärter Wunsch war es im Familiengrab in Nürnberg beigesetzt zu werden. Leider waren die letzten Jahre bereits von gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekennzeichnet, wenngleich Herr Kastner nie die Hoffnung aufgab, dass es wieder besser werde. Trotzdem kam sein Ableben für alle doch sehr überraschend. Sogar für die Ärzte. Es verwundert also keineswegs, dass Herr Kastner bis zuletzt noch Pläne hatte.

Der von mir sehr geschätzte Herr Kastner war immer ein sehr offener, ehrlicher, unprätentiöser Mensch. So habe ich ihn auch als Kirchengemeinderatsmitglied bei uns erlebt. Ein klar ausgesprochenes Wort oder auch mal eine humorvolle Bemerkung hat die Sitzungen belebt. Leider hat er dieses Amt wegen zunehmender gesundheitlicher Beeinträchtigungen sehr bald Ruhen lassen müssen, hat aber immer bis zuletzt mit seiner Rückkehr gerechnet.

Seine Frau beschreibt ihn zudem als einen sehr guten, geduldigen und liebevollen Menschen, der sie sehr glücklich und ihr Leben unendlich bereichert hat. Mit großer Dankbarkeit schaut sie auf die gemeinsamen Jahre zurück.

Auch wir als Evangelische Gemeinde sagen herzlichen Dank, dass Sie bei uns waren, sich engagiert haben und unsere Gemeindearbeit unterstützt haben. Ihr Humor und das vielsagende Augenzwinckern bleibt unvergesslich.

Möge Gott Hilmar Kastner gnädig in sein Himmlisches Reich aufnehmen und alle, die um ihn trauern Trost schenken. Möge er Menschen schicken, die sie in den schweren Tagen begleiten und ihnen in ihrer Trauer beistehen.

Wir sagen Danke und bekräftigen mit den Worten aus dem Römerbrief:

Ja, Du bist wahrhaftig HERR über Lebende und Tote!

 

Für die Evangelische Kreuzkirche Istanbul

Pfarrerin Gabriele Pace

 


Nachruf für Frauke Hennies

 

Liebe Gemeindemitglieder,

heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Gemeindemitglied Frauke Hennies am 01.07.2020 nach langer Krankheit in Deutschland verstorben ist.

Frauke Hennies war viele Jahre tätig als Lehrerin bei der Deutschen Schule Istanbul; nach ihrem Ruhestand 2013 lebte sie noch bis zu ihrer Rückkehr nach Deutschland 2017 mit ihrem Mann Hein und ihrer Tochter Cécile in der Türkei.

Während ihrer gesamten 23 Jahre in Istanbul war Frau Hennies ein treues und aktives Gemeindemitglied; sie war eine stetige Besucherin unserer Gottesdienste und gern gesehener Gast bei vielen Veranstaltungen, die sie mit interessanten Gesprächen zu bereichern verstand. Oftmals wurden diese Gespräche bei den zahlreichen Einladungen bei ihr zu Hause fortgesetzt, Frauke war stets eine herzliche und liebevolle Gastgeberin.

Frauke Hennies engagierte sich auch in der Frauenarbeit der ÖIS, für viele unvergesslich sind die von ihr organisierten Ausflüge zu historisch interessanten Zielen in Istanbul.

Beim Weihnachtsbasar der Deutschen Schule leitete sie das Antiquariat mit dem Verkauf gespendeter Bücher. Als großartige Literaturkennerin war diese Aufgabe sehr erfüllend für sie, wie sie häufig erwähnte. Auch beim Binden der Adventskränze war sie eine verlässliche Unterstützung.

Frauke Hennies wird uns allen sehr fehlen und ihr Verlust trifft uns schwer.

Unser tief empfundenes Beileid gilt besonders ihrem Mann Hein und ihrer Tochter Cécile.

Möge Frauke aufgefangen und aufgehoben sein in Gottes gnädiger Hand, der ihr Leben nun vollendete. Die Erinnerung an sie lebt fort!


Istanbul, 1.Juli 2020

Stephanie Çilingiroğlu im Namen des Kirchengemeinderats

 

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"Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN." Römer 14,8

 

Mit diesem Vers aus dem Römerbrief wollen wir Frauke Hennies auf Ihrer letzten Reise begleiten.

Leider bin ich Frau Hennies nur einmal persönlich begegnet. Es war nach einem Gottesdienst im Pfarrgarten.

Es ist sehr schön zu wissen, dass es immer wieder Menschen gibt, die unserer Gemeinde eng verbunden sind, sich in ihr engagieren und zu einem lebendigen Gemeindeleben beitragen. 

Dafür sind wir als Gemeinde sehr dankbar und werden darum Frauke Hennies in guter Erinnerung behalten.

Wir wünschen den nächsten Angehörigen für die nächste Zeit viel Kraft und Trost, auch wenn der Verlust jetzt so schwer wiegt, dass Trost aussichtslos erscheint.Wir schliessen Frauke Hennies und Ihre Nächsten in unsere Gebete ein.

 

Pfarrerin Gabriele Pace

 


 

                                         Sei dabei beim

                Studierendentreff!

 

 

                   Wir treffen uns jeden 2. Montag im Monat.

               Nähere Infos unter diakonin.deuki@gmail.com

 


 

 

Liebevolle Arbeiten

von Schülerinnen und Schülern aus der 6. Klasse des Alman Lisesi 

zum Thema "Passionszeit und Ostern"


      !AUFRUF! 

 

Liebe Freunde, Mitglieder und UnterstützerInnen,

 

für unsere Studierendengruppe sind wir auf der Suche nach einem gebrauchten Tischkicker. Sie haben eine Idee oder möchten das Anliegen finanziell unterstützen?

Dann melden Sie sich gerne bei der Diakonin der Gemeinde unter der Mail Adresse: diakonin.deuki@gmail.com

 

Schon an dieser Stelle herzlichen Dank J

 

Bildquelle:https://pixabay.com/de/photos/tischkicker-fu%C3%9Fball-fu%C3%9Fball-spielen-189843/


Lutherrose

 Anlässlich des Gemeindejubiläums hat der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland,

Herr Martin Erdmann, der Gemeinde eine Lutherrose geschenkt.Sie wurde von einer Künstlerin aus Ankara gestaltet und ist einer türkischen Tradition entsprechend als Kachel gearbeitet.

 

Diese wurde außen an der Kirche angebracht und ziert jetzt den Eingangsbereich unseres Anwesens in der Emin Camii Sokak.

 

Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich für dieses großzügige,schöne und langwährende Geschenk! 


 
 
                                                Zur Situation in Syrien und im Irak.
Immer wieder werden wir gefragt: "Wie können wir konkret unterstützen?". Außer unserem Engagement in der Flüchtlingsarbeit im Istanbul Interparish Migrant Project, dass sich um die Situation der ankommenden Flüchtlinge in dieser Stadt kümmert, geben wir hier einen Aufruf der Diakonie-Katastrophenhilfe weiter, der uns gerade erreicht hat:
 
 
Türkei

Hilfe für syrische und irakische Flüchtlinge

Tätigkeitsorte: Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep und Şanlıurfa

Die Situation

Etwa 870.000 Flüchtlinge aus Syrien und aus dem Irak wurden nun in der Türkei registriert und leben vor allem in den an Syrien angrenzenden südlichen Regionen der Türkei. Weitere 160.000 Flüchtlinge warten auf die Registrierung. Durch die Vorstöße der Milizengruppe IS (Islamischer Staat) in den nördlichen Gebieten Syriens und des Iraks sind allein seit dem 19. September mehr als 140.000 Menschen in den Süden der Türkei geflohen.

"Während die Versorgung der Flüchtlinge in den Camps durch staatlich beauftragte Hilfsorganisationen gewährleistet ist, sind die Familien außerhalb meist völlig auf sich allein gestellt", berichtet Sema Genel, Leiterin der türkischen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. So wie die Familie von Abu Abdullah, deren Haus in Aleppo bei einem Bombardement zerstört worden war. Zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern ist er im Sommer in die türkische Provinz Hatay geflohen. In einem Dorf nahe der Grenze hat die Familie ein Zimmer gefunden. Hilfsbereite Nachbarn haben ihnen ein paar alte Möbel und Decken gegeben. Seit Wochen sind die Kinder erkältet. "Aber ich habe kein Geld, um Kleidung, Essen und Medikamente zu kaufen", berichtet der 38-Jährige Vater.

Die türkische Behörde für Katastrophenhilfe versorgt über 200.000 Personen in 22 Camps in zehn türkischen Provinzen. Die Versorgungslage in den türkischen Lagern ist relativ gut. Die Mehrheit der Flüchtlinge lebt jedoch außerhalb der Lager in Gastgemeinden in den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep und Şanlıurfa. Diese Menschen erhalten von der türkischen Regierung keine Unterstützung. Die Mieten in den Flüchtlingsgebieten liegen inzwischen weit über dem Durchschnitt und sind für die syrischen Flüchtlingsfamilien unerschwinglich. Obwohl die türkischen Gemeinden viel ermöglichen, um die Flüchtlinge aufzunehmen, fehlt es an Wohnraum und syrische Flüchtlinge außerhalb der Camps erhalten keine Unterstützung durch die Regierung.

Die Hilfsmaßnahmen

Mit Nothilfepaketen für neu ankommende Flüchtlinge und monatlichen Einkaufsgutscheinen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe 1.750 syrische und irakische Familien außerhalb der Camps. Zusätzlich zu den bisherigen syrischen Flüchtlingen, versorgt die Partnerorganisation STL (Support to Life) insgesamt 500 kurdische Familien aus Kobane (Ain al-Arab) in Syrien sowie yesidische Familien aus dem Nordirak mit Küchenutensilien, Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und Decken. Zielregionen sind vor allem Hatay und Şanlıurfa. Gleichzeitig werden die aufnehmenden Gemeinden mit in die Hilfe einbezogen: In Gemeindezentren werden Kindergärten eingerichtet. Erwachsene erhalten Rechtsberatung, Weiterbildungsmöglichkeiten und psychosoziale Unterstützung.

Kostenbeispiel für konkrete Hilfe für Flüchtlinge

1 Lebensmittelgutschein für den monatlichen Lebensmittelbedarf einer syrischen Flüchtlingsfamilie in der Türkei kostet 65 Euro. Damit kann eine syrische Flüchtlingsfamilie den monatlichen Bedarf an Grundnahrungsmitteln decken und abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse einkaufen.

Aktualisiert am 01.10.2014

 

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