Einladung zum Konzert am Samstag, den 18. Februar um 18.00 Uhr in die Kreuzkirche

 

 

 

Rückblick - Rückblick - Rückblick

Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 - Veranstaltungen in der Ev. Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei

 

 Reformationstag 2016 - Lutherjahr 2017

 Mit einer musikalischen Matinee und Andacht am 30. Oktober 2017 beging die Evangelische Gemeinde das diesjährige Gedenken an die Reformation. Mit dieser Veranstaltung wurde zugleich das Gedenkjahr an „500 Jahre Reformation ( 2017)“ eingeleitet. Für diesen Nachmittag konnte der ehemalige Organist und Chorleiter an der Kreuzkirche, Dr. Klaus Langrock, gewonnen werden, der mit Vortrag und Orgelspiel an der historischen Gesell-Orgel an die kirchenmusikalischen Neuerungen durch Martin Luther und die Musik der Reformationzeit erinnerte.

 

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand das Lied: „Nun freut euch, liebe Christen g‘mein“, das auch die Gemeinde Vers für Vers mitsang, und das reformatorische Theologie verdeutlichte.

 

Damla Tuncer ( Oboe) und Imge Tilif (Violine) präsentieren gemeinsam mit ihm Musik des 16. Jahrhunderts (Ockeghem, Gallus (Handl), Palestrina) und J. S. Bachs Choralkantate „Ein feste Burg ist unser Gott“. Im Verlauf wurden auch die Lieder „Ein feste Burg ist unser Gott“ und zum Abschluss „Großer Gott wir loben dich“ durch die Gemeinde gesungen.

 

Zu Beginn wurde mit einem Gebet von Martin Luther die zum Auftakt der Feiern zum 500. Reformationsjubiläum 2017 neuerschienene revidierte Lutherbibel auf den Altar gebracht. Pfarrerin Ursula August sprach zum Abschluss einen Segen von Martin Luther über die Gemeinde.  

 

Der Einladung zur Matinee waren in ökumenischer Verbundenheit auch Vertreterinnen und Vertreter der beiden anderen deutschsprachigen katholischen Nachbargemeinden St. Paul und St. Georg gefolgt, darüberhinaus auch aus verschiedenen in Istanbul ansässigen Ordensgemeinschaften ( darunter die Dominikaner, Vincentinerinnen und Fokulari) . Eine besondere Ehre war, dass Bischof Rubén Tierrablanca  als Vertreter des römisch-katholischen apostolischen Vikariates in Istanbul an dieser Veranstaltung teilnahm. Prälat Dr. Klaus Wyrwoll überbrachte zu Beginn einen Gruß des Ökumenischen Patriarchen und ein geheiligtes Brot aus der Messe, an der er zuvor am Morgen teilgenommen hatte. 

 

Der Gemeindesaal war beim anschließenden Empfang mit vielen Gästen gefüllt, dort gab es auch  Zeit für Gespräche und Austausch bei einem gemeinsamen Essen.

 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Gesprächsreihe "Gott und die Welt"

 Im Rahmen der Ökumenischen Gesprächsreihe "Gott und die Welt" fand ein gemeinsamer Vortragsabend zum Thema "Ecclesia semper reformanda" statt. Prälat Dr. Klaus Wyrwoll ging dabei auf die Verlautbarungen der letzten 50 Jahre durch die Katholische Kirche und den lutherischen Weltbund ein, verwies auch auf das zweite Vatikanische Konzil und die Erwähnung der anderen "kirchlichen Gemeinschaften". Pfarrerin August berichtete über die wichtigsten gemeinsamen  Veröffentlichungen der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz, sowie das Treffen des Papstes mit dem Vorsitzenden des Lutherischen Weltbundes in Lund und den Pilgerweg der Katholischen Bischofskonferenz und EKD im Heiligen Land.

In den Blick kamen auch die gemeinsamen sozial-diakonischen Schriften und Projekte der beiden Kirchen.

An diesem Abend wurden auch die noch offenen Themen und Fragen ( Abendmahl, Apostolische Sukzession, Amtsverständnis angesprochen ).

Am Gesprächsabend nahmen auch viele VertreterInnen der Fokularbewegung teil. Die Vorträge wurden auch in Italienischer Sprache übersetzt. Wir danken hier ganz herzlich Danila Degasperi..

 

Die Gesprächsreihe soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Es wird dann u.a.  um die "Tübinger Religionsgespräche" mit der Orthodoxie gehen.

  

Prälat Dr. Klaus Wywoll und Pfarrerin Ursula August beim gemeinsamen Vortragsabend "Gott und die Welt

VertreterInnen der Fokularbewegung und Mitglieder der katholischen deutschsprachigen Nachbargemeinden beim Vortragsabend"Gott und die Welt"

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Familiengottesdienst zum Nikolausfest am 4.12.2016 in der Ernst-Reuter-Schule

 

Der Nikolaus besucht die Gemeinde in Ankara

 

Am 4.12. fand in der Ernst-Reuter-Schule der diesjährige Familiengottesdienst zum Nikolausfest statt.

Die Kinder erhielten wieder Geschenke beim Besuch des Hl. Nikolaus - die liebevoll von Melani Stagge vorbereitet worden waren.

Den festlichen Gottesdienst begleitete die Musikergruppe mit Frau Erdmann, Frau Renner, Frau Arman, Herrn Bellon und Ahmed -Bey.

In der Predigt erzählte Pfarrerin August mit dem "Nikolaus" Legenden, die sich um den Bischof aus Myra ranken. Das Jesuswort: "Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr auch mir getan" zog sich wie ein Leitfaden durch die gemeinsame Ansprache.

Im Anschluss an den Gottesdienst blieb die Gemeinde zu einem Kaffeetrinken zusammen.

 

 

Gemeindebrief

 




 
 
Zur Situation in Syrien und im Irak.
Immer wieder werden wir gefragt: "Wie können wir konkret unterstützen?". Außer unserem Engagement in der Flüchtlingsarbeit im Istanbul Interparish Migrant Project, dass sich um die Situation der ankommenden Flüchtlinge in dieser Stadt kümmert, geben wir hier einen Aufruf der Diakonie-Katastrophenhilfe weiter, der uns gerade erreicht hat:
 
 
Türkei

Hilfe für syrische und irakische Flüchtlinge

Tätigkeitsorte: Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep und Şanlıurfa

Die Situation

Etwa 870.000 Flüchtlinge aus Syrien und aus dem Irak wurden nun in der Türkei registriert und leben vor allem in den an Syrien angrenzenden südlichen Regionen der Türkei. Weitere 160.000 Flüchtlinge warten auf die Registrierung. Durch die Vorstöße der Milizengruppe IS (Islamischer Staat) in den nördlichen Gebieten Syriens und des Iraks sind allein seit dem 19. September mehr als 140.000 Menschen in den Süden der Türkei geflohen.

"Während die Versorgung der Flüchtlinge in den Camps durch staatlich beauftragte Hilfsorganisationen gewährleistet ist, sind die Familien außerhalb meist völlig auf sich allein gestellt", berichtet Sema Genel, Leiterin der türkischen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. So wie die Familie von Abu Abdullah, deren Haus in Aleppo bei einem Bombardement zerstört worden war. Zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern ist er im Sommer in die türkische Provinz Hatay geflohen. In einem Dorf nahe der Grenze hat die Familie ein Zimmer gefunden. Hilfsbereite Nachbarn haben ihnen ein paar alte Möbel und Decken gegeben. Seit Wochen sind die Kinder erkältet. "Aber ich habe kein Geld, um Kleidung, Essen und Medikamente zu kaufen", berichtet der 38-Jährige Vater.

Die türkische Behörde für Katastrophenhilfe versorgt über 200.000 Personen in 22 Camps in zehn türkischen Provinzen. Die Versorgungslage in den türkischen Lagern ist relativ gut. Die Mehrheit der Flüchtlinge lebt jedoch außerhalb der Lager in Gastgemeinden in den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep und Şanlıurfa. Diese Menschen erhalten von der türkischen Regierung keine Unterstützung. Die Mieten in den Flüchtlingsgebieten liegen inzwischen weit über dem Durchschnitt und sind für die syrischen Flüchtlingsfamilien unerschwinglich. Obwohl die türkischen Gemeinden viel ermöglichen, um die Flüchtlinge aufzunehmen, fehlt es an Wohnraum und syrische Flüchtlinge außerhalb der Camps erhalten keine Unterstützung durch die Regierung.

Die Hilfsmaßnahmen

Mit Nothilfepaketen für neu ankommende Flüchtlinge und monatlichen Einkaufsgutscheinen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe 1.750 syrische und irakische Familien außerhalb der Camps. Zusätzlich zu den bisherigen syrischen Flüchtlingen, versorgt die Partnerorganisation STL (Support to Life) insgesamt 500 kurdische Familien aus Kobane (Ain al-Arab) in Syrien sowie yesidische Familien aus dem Nordirak mit Küchenutensilien, Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und Decken. Zielregionen sind vor allem Hatay und Şanlıurfa. Gleichzeitig werden die aufnehmenden Gemeinden mit in die Hilfe einbezogen: In Gemeindezentren werden Kindergärten eingerichtet. Erwachsene erhalten Rechtsberatung, Weiterbildungsmöglichkeiten und psychosoziale Unterstützung.

Kostenbeispiel für konkrete Hilfe für Flüchtlinge

1 Lebensmittelgutschein für den monatlichen Lebensmittelbedarf einer syrischen Flüchtlingsfamilie in der Türkei kostet 65 Euro. Damit kann eine syrische Flüchtlingsfamilie den monatlichen Bedarf an Grundnahrungsmitteln decken und abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse einkaufen.

Aktualisiert am 01.10.2014

 

Konto 502 502 // BLZ: 210 602 37
Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
IBAN: DE26210602370000502502
BIC: GENODEF1EDG