Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Es gehört zu der Tragik des menschlichen Lebens, dass wir bei schwierigen Lagen versuchen, gewohnte und vermeintlich bewährte Lösungsstrategien anzuwenden. Oft verstärken wir sie dann sogar, ganz nach dem Motto: wenn etwas nicht hilft, einfach mehr davon versuchen. Als wäre mehr vom Falschen dann irgendwann gut und hilfreich.

Jetzt kommt vielleicht eine ketzerisch erscheinende Frage, aber es lohnt sich darüber nachzudenken:

Machen wir das vielleicht auch mit unserem Glauben so?

Missbrauchen wir unseren Glauben, ja vielleicht sogar mißbrauchen wir die Autorität des Evangeliums, um in der Welt für uns einen Vorteil zu erheischen? Spannen wir das Evangelium vor den Karren unserer Interessen? Und wann und wie tuen wir das?

Ein solcher Missstand ist z.B.  das sog. christliche Arbeitsethos. Ganz nach dem Motto: erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen.

Das Evangelium heute (Lukas 14,16-24), will uns etwas anderes lehren.

Richtig:

So ist es auf der Welt, aber nicht im Himmelreich.

So denkt die Welt, aber nicht Christus.

Davon erzählt uns heute das Gleichnis vom Großen Abendmahl, vom großen himmlischen Fest. Alle drei, die sich entschuldigen und der Einladung Gottes nicht folgen, tun dies mit guten Argumenten: Erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen. Bei den Ochsen ist das so, bei dem Acker ist das so. Und bei der Familie ist das sowieso so. Wenn das Hochzeitsfest vorbei ist, beginnt die Beziehungs- und Familienarbeit. Und die kann manchmal verdammt hart sein.

Der Unterschied, den der Evangelist Lukas beschreibt und auftun möchte, ist viel grundsätzlicher und lautet:

Im Himmelreich werden wir nicht zum Arbeiten, sondern zum Feiern eingeladen.

Hier gilt:

Erst kommt das Vergnügen und dann die Arbeit.

Wie leicht kann es passieren, dass wir uns für unsere Kirche Arme und Beine ausreißen und trotzdem das Wichtigste versäumen. Wenn Gott uns einlädt, mit ihm, ja ihn selbst zu feiern, dann ist Feierabend, dann tritt alles andere zurück. Denn: Wer feiert, darf ganz außer sich sein. Deshalb erquickt ein gutes Fest, eine fröhliche Feier alle Mühseligen und Beladenen. Sie kennen das auch, die Momente, wo wir sagen: Mensch, was haben wir da gelacht…… und alles andere war auf einmal für einen Moment vergessen! 

Im Glauben passiert nichts anderes. Wer glaubt, darf ganz außer sich sein. Wer glaubt, gibt die Konzentration auf sich selbst (homo in se curvatus) auf, um bei einem Anderen zu sein. Zum Beispiel Gott nahe zu sein oder die Botschaft Jesu Christi in sein Herz ein zu lassen. Christus lädt sie alle ein, ganz besonders gerne aber dürfen die Mühseligen und Beladenen zu ihm kommen. Denn im Glauben, so schreibt Martin Luther, fährt der Christ über sich hinaus in Gott. Er ist dann erst einmal „hin und weg.“ Und dort in Christus wird er eine neue Kreatur. (2. Korinther 5/17) Nicht in dem, was wir arbeiten und schaffen, liegt die Bedeutung, die Wahrheit unseres Lebens, oder der Fortbestand der Kirche beschlossen, sondern in dem, was Gott für uns arbeitet und schafft. Was er, der Creator, schafft und was sein (göttlicher) Wille ist.

Deshalb lädt uns Christus immer wieder ein und er wird nie müde damit, unsere Sorgen und Lasten, das was uns beschwert, bei ihm abzuladen zu dürfen. So zumindest legt es uns der Wochenspruch für diese Woche nahe.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will Euch erquicken.                                                                         Matthäus 11,28

Gott lädt uns ein, ganz außer uns zu sein und stattdessen ganz bei ihm. Das Bild, das Jesus gebraucht, damit wir das verstehen ist das vom „Großen Abendmahl“.

Er will sagen: Bei Gott gibt es was zu feiern. Da ist ein Fest! Da könnt ihr ganz unbeschwert und sorglos, ja sogar ausgelassen wie Kinder sind. Und sind wir nicht Kinder Gottes?

Genau dazu lädt uns Christus ein. Und deshalb sollte in der Kirche gelten:

Erst kommt das Vergnügen und dann die Arbeit.

     Frohmachende, fröhliche Gottesdienste sollen uns inspirieren, trösten, aufbauen.

     Musik will unsere Seelen ins Schwingen bringen, ja vielleicht sogar verletzte Seelen heilen.

     Gute Gespräche, reger Austausch, interessante Diskussionen sollen unseren Geist anregen.

     Gemeinschaft will uns stärken

     Und: Engagement und Arbeit in der Kirche sollte ein Vergnügen sein.

Wenn das anders ist, dann fehlt was, zumindest jesuanisch verstanden. Gott liebt Menschen, die auf ihn blicken, die ihm vertrauen, die außer sich sein können, um ganz bei IHM zu sein.

Kurzum: Menschen, die glauben.

Menschen, die glauben, fahren über sich hinaus in Gott. Sie tun dies, wenn sie beten, Gottes Wort hören, miteinander feiern in geschwisterlicher Gemeinschaft.

Ganz besonders sehen wir von uns ab, zentrieren uns anders, wenn wir das Brot brechen und den Wein teilen. Ich hoffe sehr, dass wir ein Abbild dieses Großen Abendmahls wieder bald in unserer schönen Kreuzkirche im Kleinen (natürlich unter Berücksichtigung aller Hygienemaßnahmen) feiern werden können.

Gottes Gegenwart feiern, Gott Da-Sein-Lassen, sein Brot des Lebens miteinander teilen, An-Teil-Nehmen an ihm und untereinander, seiner Einladung uneingeschränkt folgen und aus seinem Kelch des Heils trinken. Unbeschwert sein.

Ein gemeinschaftsstiftendes „Fest“ miteinander in Form des Abendmahls feiern. Darauf freue ich mich. Und es ging mir ab. Wie vielen von Ihnen.

Zum Schluss:

Glaube ist kein frommer Rausch, auf den dann das böse Erwachen folgt in der alten Welt der Arbeit und der Pflicht. Nein, der Glaube nimmt uns mit, fährt sozusagen mit Gott wieder hinab, vollzieht die Bewegung Gottes nach, der in Christus zur Welt kommt und Mensch wird. Und deshalb ist ein glaubender Mensch nichts besseres, er wird auch nicht vergöttlicht, sondern ganz im Gegenteil „vermenschlicht“. Wer Gott feiert und zu ihm hinauffährt, bleibt gerade deshalb der Erde treu – so wie Gott unserer Welt und uns Menschen treu bleibt.

Das wird dann konkret in der Liebe. Da wird der unser Glaube real und „messbar“. In der Liebe zu Gott, in der Liebe zu Menschen und in der Liebe zueinander. Diese Liebe kann man nicht befehlen oder machen. Sie wird geschenkt. Und deshalb ist die Autoritätsform des Evangeliums nie der Befehl und auch nicht der Appell, sondern die Bitte. Der Hausherr lädt ein. Er bittet zu Tisch.

Und am Ende sitzen dann alle, die SEINER Einladung gefolgt sind, fröhlich und ausgelassen beim Feiern.

Und die, die der Einladung nicht gefolgt sind? Schön blöd eigentlich.

Denn:

Im Himmelreich kommt erst das Vergnügen und dann die Arbeit.

Amen.   

                                                                                          Gabriele Pace


Predigtgedanken

 

 

„Ein Herz und eine Seele“
zwischen Realität und Utopie
zwischen Ideal und Wirklichkeit





"Die Gemeinschaft der Gläubigen war ein Herz und eine Seele" – mit diesem Satz beginnt die Lesung für den heutigen Sonntag in der Apostelgeschichte in Kapitel 4, Vers 32ff. Es fällt schwer, diesen Satz als Realitätsbeschreibung zu verstehen. Bildete die Urkirche wirklich eine so vollkommene Gemeinschaft, in der sich alle verstanden haben, in der alles ganz harmonisch zuging, in der es weder Streit noch Neid gab? Oder ist dieser Idealzustand, von dem in der Apostelgeschichteberichtet wird, doch eher eine Illusion?


Ich möchte Sie einladen, darüber nachzudenken:

Wann und wo verwenden wir heute den Ausdruck „ein Herz und eine Seele“? Wie selten sind Menschen tatsächlich „ein Herz und eine Seele“. -  Spiegelt diese Redewendung nicht damals wie heute eher eine Sehnsucht wider, die sich auf ein aufrichtiges, ehrliches Miteinander richtet, in dem jede und jeder als Mensch geachtet und akzeptiert wird, auf ein faires und friedvolles Miteinander in Staat, Kirche und Gesellschaft?


Dem Evangelisten Lukas, der auch der Verfasser der Apostelgeschichte ist, ist es ein Anliegen, die erste Gemeinde als Gemeinschaft in Christus zu verstehen und zu beschreiben.

Darm wird in der Apostelgeschichte durch ihn imm er wieder zu solidarischem Handeln aufgerufen und zum Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit ermutigt. Die befreiende und verändernde Kraft des Heiligen Geistes, so wie wir es am Pfingstfest gefeiert haben, soll sich im Leben der Gemeinden auswirken und widerspiegeln. Die Heilige Geistkraft soll Wirkung zeigen. Die Botschaft Jesu wird sichtbar. Sichtbar in der Art und Weise des Umgangs untereinander, im verantwortungsvollen Umgang mit Besitz, sowie in der Unterstützung von Bedürftigen.  


Ein Herz und eine Seele: Auch Lukas wusste wohl, dass die Realität anders aussah, und er weist mit dieser Redewendung die Adressatinnen und Adressaten der Apostelgeschichte auf eine ganz zentrale Botschaft des christlichen Glaubens hin:

Ihr seid ein Herz und eine Seele im Glauben an Jesus Christus! Er ist das Zentrum des Glaubens, der Mittelpunkt der Gemeinde. Schaut auf das,was euch verbindet und richtet euer Tun an ihm aus.


Das heißt sicherlich nicht, dass um des lieben Friedens willen keine/r mehr die eigene Meinung sagen darf, dass es nun keine Probleme mehr geben darf oder dass alle in Harmonie miteinander leben.
Aber: Das Bewusstsein, im Glauben miteinander verbunden zu sein, bedeutet einen anderen Umgang untereinander zu pflegen und zu praktizieren. Einen Umgang, der andere ernst nimmt und respektiert; eine Gemeinschaft der Gläubigen, die immer wieder neu aufeinander zugeht.
 „Viele sind wir, doch eins in Christus“. Wo viele sind, da gibt es auch viele Unterschiede, viele Persönlichkeiten. Die Texte aus dem Römerbrief, z.B. in Röm 12, 4-21, thematisieren bereits diesen anderen Umgang untereinander, der aus dem Bewusstsein resultiert, dass alle in Christus ein Leib sind. Jedes (Gemeinde-Mit-) Glied hat seine eigenen Begabungen, seine eigene Sprache, seine je eigenen Eigenheiten und auch unterschiedliche Funktionen. Diese je eigenen und persönlichen Fähigkeiten, Begabungen und Talente hat jede und jeder durch den Heiligen Geist und Gottes Schöpfungswirken geschenkt bekommen. Und wo der Geist ins Spiel kommt, da entsteht Bewegung, wirkmächtige Schöpfungskraft Gottes anstelle starrer Strukturen. So kann eine neue Qualität von Beziehung entstehen, eine lebendige Gemeinschaft als Leib Christi. Der Römerbrief, wie auch unser Evangelium heute in der Apostelgeschichte, zeichnet einen ermutigenden Entwurf von Gemeinschaft, in der die Gaben und Begabungen einzelner wahrgenommen und wertgeschätzt werden und diese Gaben dann zum Wohl aller eingesetzt werden. So kann das Reich Gottes, das Frieden und Gerechtigkeit schafft, Realität werden. Frieden bedeutet nichts anderes als mit Gott im Reinen sein, in seinem Geist sein, einig sein mit ihm und in >folge dessen dann auch, einig mit den Menschen.


Genau hier setzt die Apostelgeschichte an und geht sogar noch einen Schritt weiter: Die Christen haben die jeweiligen Gaben nicht für sich alleine bekommen, zum Festhalten sozusagen, sondern zum Geben: „Nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.“(Vers 32).

Was bedeutet dieses Einssein in Christus für die Gemeinschaft und für die Gemeinden der ersten Christen? Wer waren und wer sind die Bedürftigen in der Gemeinde? Und was bedeutet der Aspekt der Gütergemeinschaft für das Leben von uns Christen heute?

Nirgends herrscht ein idyllischer Zustand, so dass die Menschen bedingungslos „ein Herz und eine Seele“ wären.

Die Realität schaut anders aus. Der Alltag auch.

An wie vielen Orten dieser Welt ist sind das Alltagsleben und die Rahmenbedingungen des Leben schwer, be-drückend und belastend. Geprägt von Disharmonie, emotionaler Kälte, Überlebenskampf, Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit. So vieles gibt es weltweit, was ein harmonisches Miteinander erschwert. Diesen unveränderlichen Tatsachen, dieser bitteren Realität steht der Text der Apostelgeschichte gegenüber als Orientierung und als Hoffnung für Menschen in schwierigen Lebens-Situationen. Schaut auf das, was euch verbindet und nicht auf das, was euch trennt, ermahnt der Text. Im Glauben an Jesus Christus seid ihr miteinander verbunden („ein Herz und eine Seele“).

Geeint in diesem Glauben, könnt ihr die Probleme und Herausforderungen gemeinsam angehen. Dazu ist es notwendig, die von Gott geschenkten Gaben und Begabungen der einzelnen wahrzunehmen und wertzuschätzen: auf die Stärken jedes einzelnen zu achten, verantwortungsvolles Handeln zu fördern, ebenso wie den mutigen Einsatz für gerechte Lebensbedingungen zu unterstützen, für die Bewahrung der Schöpfung und für den Frieden in der Welt einzutreten,
Wir sehen also: der Gedanke der Gütergemeinschaft hat durchaus weiterhin aktuelle Brisanz.

Zum einen ist da das Bewusstsein, dass die Welt allen Menschen gehört.

Wir tragen Verantwortung füreinander, für das Wohlergehen aller Menschen, für die Bewahrung der Schöpfung, für einen verantwortungsvollen Umgang mit den den ökologischen Ressourcen dieser Erde, für die Reinheit der Luft, für uneingeschränkten Zugang zu (reinen) Wasser für alle Menschen.

Genau das alles ist aber durch den ausbeuterischen Umgang der Menschen mit    Gottes Erdboden gefährdet: sei es durch Handelskriege um Rohstoffe, den Kahlschlag des Regenwaldes und den Raubbau von Bodenschätzen.

Damit nehmen wir unseren Kindern und Enkeln die Zukunft.

Der Text aus der Apostelgeschichte stellt die Frage der Nutzungs- und Eigentümerrechte neu.

Wenn alle aufeinander achten und füreinander sorgen, weil sie sich durch das Bekenntnis zu Jesus Christus als eine Familie, als ein Glaubens- und Welt-Gemeinschaft verstehen, dann bedeutet das einen verantwortungsvollen Umgang mit Besitz und Naturgütern ebenso, wie einen verantwortungsbewussten, mutigen Einsatz für gerechtere Lebensbedingungen für so viele. Weltweit.

Der heutige Sonntag will den Ver-kehrungen und Ver-drehungen dieser Welt eine Vision von Kirche und Christsein gegenüberstellen, deren Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass niemand „Mangel leidet“. Das bedeutet: jeder und jede sollte genug zu essen haben, Bildung ist für alle da (Mädchen und Jungs, Arme und Reiche), und Gleichberechtigung im sozialen, wie auch im finanziellen als gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit sollte für alle Wirklichkeit werden. Zu dieser neuen Wirklichkeit gehört auch, dass die Lebensgrundlage der Menschen nicht weiter ausgebeutet wird und dass dadurch das Überleben und die Versorgung aller Menschen gewährleistet ist. Nur so werden unsere Kinder und Kindeskinder eine Zukunftsperspektive haben.

Ist das eine Utopie? Ein Traum? Eine paradiesische Illussion?


„Ein Herz und eine Seele“ – zugegebenermassen immer noch eher eine Vision oder Ideal als Wirklichkeit.

Aber Visionen wollen gelebt werden – denn sie sind Ausdruck der Sehnsucht nach der Fülle des Lebens für alle Menschen.
Und je näher wir dieser Vision kommen, je konkreter die Erfüllung dieser Vision wird, realisiert sich die Wirklichkeit des Reiches Gottes unter uns Menschen.

Das Reich Gottes, das mit Jesus Christus bereits angebrochen ist und unter uns ist, das aber zugleich auch noch aussteht und seiner Vervollkommnung wartet.

Das Reich Gottes, das heute, hier und jetzt schon anbricht.
Amen. Ja, so sei es.


Predigtgedanken zum Sonntag Trinitatis

Gott ist Beziehung

 

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine Gott in drei Personen – viele tun sich damit schwer. Drei in einem – wie soll das gehen?

Sie kennen es. Alle unsere Gottesdienste werden im Namen des dreieinigen Gottes
im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes begonnen. Und mit dem Segen des dreieinigen Gottes werden unsere Gottesdienste beendet.

Was so vermeintlich einfach gesprochen, selbstverständlich bekannt und empfangen wird, ist bei näherem Hinsehen weder vom Verstand her zu erfassen, geschweige zu begreifen. Alles rationale und logische Bemühen stößt schnell an Grenzen.
Die Dreieinigkeit ist und bleibt das Geheimnis Gottes. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Frage nach der Trinität Gottes schon in der frühen Kirchengeschichte viel Anlass für theologische Streitigkeiten geliefert hat. Theologischen Differenzen, die (leider) bis in die Neuzeit hinein, Bestand haben. Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder (göttliche) Trinität wird diese Lehre des Glaubens genannt, an die uns der heutige Sonntag ganz besonders erinnert. Eine Glaubensaussage und eine Lehre, die das heilsgeschichtliche Wirken Gottes in der Welt durch die Einheit seiner drei Personen und Hypostasen von Gott Vater, dem Schöpfer und dem Sohn Jesus Christus als Erlöser und Retter und dem Heiligen Geist als Vollender, Tröster und lebendig machendem Wort bekennt. Am Sonntag
Trinitatis feiern Christen das Fest der Dreieinigkeit Gottes – einer theologischen Idee, die schwierig ist und doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater und Schöpfer der Welt, erwählt sich Gott ein Volk und schließt einen ewigen Bund mit ihm. Als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil und zu ihrer Erlösung, um sie aus den Verstrickungen der Welt zu befreien und schließlich zieht Gott in jedem Einzelnen von uns ein: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft.

Gott ist reine Beziehung. Das war auch schon von Anfang an das Gottesverständnis im Alten Testament. Niemand wird von Gottes Gegenwart ausgeschlossen. Niemand kann dem Angebot Gottes sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen letztendlich ausweichen. Denn jeder von uns Menschen stößt mit seinem eigenen Leben und den Erfahrungen, die uns ausmachen und prägen irgendwann an die Frage des „Woher kommen wir ?“ und des „Wohin gehen wir?“. Fundamentale Anfragen an die Ursache und den Grund unseres Daseins und unserer Existenz.

In solchen Momenten ereignet sich die Beziehungsqualität Gottes. Seine Beziehung zu uns Menschen, wie auch sein innergöttliches Verständnis. Gott kann und will nicht für sich sein. Ein Ausdruck dafür ist seine Dreieinigkeit. Der Schweizer Theologe Kurt Marti hat ihn als „gesellige Gottheit“ beschrieben:  Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Was würde fehlen ohne eine der drei Personen? Die Stärke des Schöpfers? Die Menschlichkeit Jesu – mit dem tiefen, selbsterlebten Wissen um das, was das Menschsein schlechthin ausmacht und damit auch das Wissen, was Leiden ist? Die Gegenwart Gottes im Geist?

Gott ist in sich Gemeinschaft. Ich versuche, mir das vorzustellen: Eine Gottheit, die durch und durch Liebe ist, die nicht für sich bleiben kann, die mich wahrnimmt und meine Gesellschaft sucht. Die mich freundschaftlich an sich zieht und sagt: Komm, sag ehrlich, wie geht es Dir?

Gott ist verliebt in seine Beziehung zu uns Menschen. Gott selbst ist Beziehung. Genau das drückt die Dreieinigkeit und der heutige Sonntag Trinitatis aus, dass Gott sich selbst als Beziehung versteht. Und, wenn wir es recht bedenken, so feiern wir das nicht nur am heutigen Sonntag Trinitatis, sondern wir werden an jedem Sonntag daran erinnert; immer dann, wenn wir miteinander das Glaubensbe-kenntnis sprechen: Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde…..und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn……ich glaube an den Heiligen Geist……..  Vertraute Wort. Für uns alle.

Bleibt mir, Ihnen zum Schluss, einen Gruß des Apostel Paulus als Segenswunsch für die kommende Woche mit auf den Weg zugeben. Ihnen ist dieser Bibelvers auch als Kanzelgruß vertraut. Zugleich ist er auch der Wochenspruch für diese Woche:
"Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen!" (2.Korinther 13,13). Amen.                                                            

Gabriele Pace

 


 Predigtgedanken zum Sonntag Exaudi


Ein Mensch, der betet,

kann keine Angst mehr haben

und nicht mehr traurig sein.

Im Gebet ist Christus,

ist Gott uns nahe.

 

Gedanken zum Sonntag Rogate

 

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

rund um das Thema Beten gibt es viele Fragen und selten befriedigende Antworten.

Vielleicht hängt es einfach damit zusammen, dass Beten etwas sehr Persönliches und Intimes ist. Lieber beantwortet man noch die Frage, was man verdient, als vor anderen zuzugeben, dass man betet.

Was, Du hast es nötig zu Beten?

Ja. Es gehört schon Mut dazu, zuzugeben, dass man betet.

Und was tut man da eigentlich, wenn man betet? Mit Gott sprechen?

Wie soll denn das bitte gehen?

Und wie schaut mein Gebet aus? Ist es ein Stoßseufzer oder eher eine Kerze, die ich verschämt in einer Kirche anzünde und die mit ihrem Schein wortlos mein Gebet übernimmt.

Ist es ein Stammeln, ein Bitten, ein Flehen oder geht es überhaupt nur mit gefassten Gebeten und Gebetsvorlagen, die mir die eignen Worte abnehmen?

Wo bleibt der Dank und die Bitte für Andere, die Fürbitte?

Der heutige Evangeliumstext (siehe Leseordnung) zum Sonntag Rogate    (Betet!) zeigt es uns mit seinem Dreiklang eigentlich ganz einfach, wie es funktionieren könnte:

Ø Es gibt uns einen Gebetsvorschlag vor: das Vaterunser

 

Ø Es vergleicht das Gebet mit einem bittenden Freund und kommt zu dem Schluss:

„Bittet, so wird Euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden.“ (V 9).

Ø Und dann kommt zum Schluss noch -typisch Jesus- eine Verheißung, ein Versprechen , eine Steigerung:

Wenn schon wir , obwohl wir eigentlich sündhaft (böse)  veranlagt sind, gute Gaben geben können, um wieviel mehr wird Gott uns Gutes tun. Er will und wird uns seinen guten Geist geben. Wir sollten ihn nur darum bitten.

 

Beten, liebe Leser und Leserinnen, ist daher eigentlich nicht nur eine Tätigkeit, sondern eine Lebenshaltung.

Wenn Sie diesen Gedanken „Beten als Lebenshaltung“ für sich noch etwas weiterverfolgen und vertiefen wollen, empfehle ich Ihnen sehr die Überlegungen zum Gebet auf www.elkb.de zum eigenen Weiterschmöckern.

Viel Freude damit!

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin

Gabriele Pace

 

 

Dietrich Bonhoeffer

 

Das rechte Gebet ist nicht ein Werk, eine Übung, eine fromme Haltung, sondern es ist die Bitte des Kindes zum Herzen des Vaters. Darum ist das Gebet niemals demonstrativ, weder vor Gott, noch vor uns selbst, noch vor anderen. Das Gebet kann niemals eine Beschwörung Gottes sein, wir brauchen uns vor ihm nicht mehr darzustellen. Wir dürfen wissen, dass er weiß, was wir bedürfen, ehe wir darum bitten.

 

 

 

Die ersten Augenblicke des neuen Tages

gehören nicht eigenen Plänen und Sorgen,

auch nicht der Übereifer der Arbeit,

sondern Gottes befreiende Gnade,

Gottes segnende Nähe.

 


Predigt am Sonntag Cantate 2020

 

Verstummt sind Sie. Die Straßenmusikanten auf Istanbuls Straßen.

Zwangspause. Verschwunden sind sie. Wie vom Erdboden verschluckt. Kein Einkommen.

Wovon sie jetzt wohl leben?

Manchmal – in normalen Zeiten- lassen sie uns mit ihren Stimmen und Instrumenten Aufhorchen, Innehalten, Schauen, Staunen. Wir erfreuen uns an ihnen, werfen vielleicht auch die eine oder andere Lira in die bereitgehaltenen Behälter ein.

Manchmal ist ihre Musik – auch wegen der allgemeinen eh schon sehr lauten Athmosphäre auf den Istanbuler Straßen- eher eine zusätzliche Lärmquelle. Je nachdem eben.

Außer Frage steht:

in der Zeit der zwangsverordneten Ruhepause des lock-downs gehen sie uns ab. 

Wann sie wiederkommen werden, wissen wir nicht.

Aber wenn sie wieder kommen, wissen wir: geht es wieder Berg auf.

Sie werden sehnlichst vermisst. Denn sie verkörpern Lebensfreude, Lebenslust und Unbeschwertheit. Sie erheitern unser Gemüt mit ihrer Musik, ihrem Lebensgefühl und ihrer positiven Lebenseinstellung.

Sie stehen für so Vieles, was uns jetzt fehlt.

Der heutige Sonntag trägt den Namen Cantate. Singt!

Ist Ihnen diese Tage nach Singen zu Mute?

Oder ist Ihnen das Trällern eines Liedes im Halse erstickt?

Nun, das obligatorische „Happy birthday“ ist wohl auch in Coronazeiten den Geburtstagskindern noch gesungen worden.

Aber sonst?

Na ja…..??? Außerdem Singen kann  man ja nicht zwangsverordnen.

 

Singet dem Herrn ein neues Lied!

Der ausgelassene Tanz, das Lied, das Trauernden die Tränen löst, das Pfeifen im Dunkeln und die Arie, die tief ins Herz dringt, – Musik lässt niemanden unbewegt.

Das sieht man schon, wenn man kleine Kinder beobachtet, wie sie auf Musik reagieren.

Sie lachen, müssen sich mitbewegen, oft noch ungelenk, aber die Musik fährt ihnen direkt und im wahrsten Sinne des Wortes in die Glieder. Sie können sich nicht mehr stillhalten, sie müssen tanzen.

Evangelische Frömmigkeit wäre nicht denkbar ohne Musik, ohne unser großes Repertoir an Kirchenliedern und Bachkantaten. Gäste staunen immer wieder, wenn ich in der Kirche ein Gesangbuch zur Hand nehme und ihnen den Schatz von 669(!) Kirchenliedern zeige. 

Und die singen sie alle?, fragen sie dann erstaunt. Na ja, nicht alle, aber immerhin sehr viele.

Um Musik und Gesang drehen sich heute am Cantatesonntag (Singt!)  auch die biblischen Lesungen: Der erleichterte Dank der Geretteten, das mächtige Loblied der Geschöpfe Gottes, das besänftigende Harfenspiel und der mutige Gesang, der Kerkermauern sprengt – sie alle vereinen sich zu einem vielstimmigen Lob Gottes. 

Der Wochenspruch ermuntert uns:
„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ Psalm 98,1“

Sicherlich kennen Sie auch den Ausspruch: Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Lieder.

Dort, wo gesungen wird, wo noch dazu sein Name besungen wird, dort ist Gott ganz nah. Kein Bereich des Lebens soll von diesem Lob ausgeschlossen sein, keiner ist zu gering für diese Musik. Je mehr unser Leben zum Gesang wird, desto stärker wird uns dieses Lied verändern zu liebevolleren und dankbaren Menschen.

Dank und Dankbarkeit ist auch das Motto unter dem unsere Kinder den Muttertag an diesem Sonntag feiern. Danke sagen für alles, was gut ist, für all die Liebe, die uns geschenkt wird und die das Fundament für unser aller Leben ist.

Dankbarkeit lässt uns alle das Herz aufschließen und es manchmal dann sogar vor Freude und Lust überfließen. Diese überströmende Dankbarkeit zaubert uns dann gelegentlich auch Melodien auf unsere Lippen.

„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ Psalm 98,1“

Wenn Sie jetzt Lust auf Musik bekommen haben sollten, so biete ich Ihnen zum Weiterhören folgende Links an: 

ð „Singt Gott unserem Herrn, singt ihm neue Lieder“ 

aus der Evangelischen Gemeinde in Gangkofen  

YouTube: https://youtu.be/hfstOIVrd3s

 

 

ð oder die Bachkantate für den heutigen Sonntag im BR:

„Es ist Euch gut, dass ich hingehe“  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2072058.html

 

 

SONNTAG, 10.05.2020

08:05 BIS 09:00 UHR

BR-KLASSIK

 

 

 

DIE BACH-KANTATE 

 

Mit Bach durch das Kirchenjahr 

Zahlreiche geistliche Kantaten für die Sonntage und Feiertage des Kirchenjahres hat Johann Sebastian Bach komponiert. BR-KLASSIK stimmt Sie jeden Sonntag um 8.05 Uhr mit dem entsprechenden Werk des Thomaskantors ein. 

 

Johann Sebastian Bach: "Es ist euch gut, dass ich hingehe", Kantate am Sonntag Kantate, BWV 108 (Bogna Bartosz, Alt; Jörg Dürmüller, Tenor; Klaus Mertens, Bass; Amsterdam Baroque Choir and Orchestra: Ton Koopman)
Anschließend: 
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532 (Stefan Baier, Orgel); Tomaso Albinoni: Konzert C-Dur, op. 9, Nr. 9 (Stefan Schilli, Giovanni Deangeli, Oboe; Stuttgarter Kammerorchester: Nicol Matt); Johann Melchior Molter: Ouvertüre F-Dur (Nova Stravaganza: Siegbert Rampe).

 

 

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen und Ihren Lieben !

 

 Gabriele Pace 

Pfarrerin

Sonntag Cantate 2020

 

 

 


Vom Weinstock und den Reben

Gedanken zum Johannesevangelium 15,1-8

Liebe Leser*in!

 

Es gibt wohl kaum einen Monat im Jahr, der uns so viel Freude macht, wie der Mai. Eigentlich.

Wir brauchen nur in den Garten gehen, einen Spaziergang machen oder unsere Blumen auf dem Balkon bewundern. Überall wächst es, grünt und blüht.

Auch dieses Jahr 2020, im Jahr der weltweiten Corona- Pandemie, lässt sich die Natur nicht aufhalten. Der Frühling hat sich- Pandemie hin, Pandemie her- unweigerlich und unübersehbar seinen Durchbruch verschafft.

Ganz im Gegenteil, es scheint fast sogar so, als würde sich die Natur angesichts des weltweiten Teilstillstandes erholen, aufatmen, aufblühen.

Zumindest werden im Bosporus jetzt so viel Delphine gesichtet, wie schon in den letzten Jahren lange nicht mehr.

Aber es gibt auch das Umgekehrte.

Abgeschnittene Blütenzweige und Blumen verdorren schnell, wenn sie nicht rechtzeitig ins Wasser gestellt werden. 

Woran liegt dasWas macht den Unterschied aus? Ganz einfach

Sobald ich einen Zweig vom Baum abschneidekann er zwar noch in der Vase blühen, aber in dem Augenblickwo er abgeschnitten ist, steckt bereits der Tod in diesem Zweig. Weil er abgeschnitten wurde, kann der Lebenssaft des Baumes nicht mehr durch ihn strömen, er ist von seinem Ursprung abgeschnitten. Darum stirbt er ab und kann auch keine Frucht mehr bringen.

Dieses Bild gebraucht Jesus im heutigen Evangelium für uns Menschen

Es geht um einen Weinstock und seine Rebzweige.

Jesus will uns damit sagen: Dhast die Wahl, als Christ ein blühender Zweig zu seinan dem jeder seine Freude hat und der Früchte trägtOder du kannst ein verdorrter Zweig seinder zu nichts mehr nütze istden man dann aber auch abschneidet und wegwirft

Und auch hier die Frage: Wliegt der Unterschied

Der Unterschied liegt darinob ein Mensch mit Christus verbunden ist oder nicht. So das Evangelium. Das Bild vom Weinstock und den Rebzweigen lässt uns an Menschen in unserem Leben denken, wo es eine Freude ist, mit ihnen zusammen zu sein. Menschen, die mit ihrer liebenswürdigen und freundlichen Art andere ermutigen und das Leben freundlich und erträglich machen. Menschen, denen die Glaubensüberzeugung anzusehen ist , in denen der Geist Jesu lebendig ist.

Jesus vergleicht uns mit der Rebe. Eine Beere soll schmecken, sie soll eine gewisse Süße haben. Das Ziel eines Christen sollte darum heißen: 

Meine Nähe sollte als angenehm und einladend erfahren werden, aufbauend und ermutigend. Mit einem Wort: Du musst für die andern schmackhaft sein. Das ist nur möglich, wenn wir am Weinstock bleiben, damit die Liebe Gottes durch uns fließen kann und uns reifen lässt. Grießgrämige oder verbissene Menschen, denen ihr Christsein mehr Pflicht als Freude ist, werden es kaum schaffen, anderen etwas von der frohen Botschaft vermitteln zu können. Sie gleichen eher sauren oder vertrockneten Beeren. Die aber will niemand wirklich verkosten. Saure Beeren spuckt man aus, weil sie nicht schmecken. 

Als Weintraube, sagt Jesus, kann man nicht reif werden, wenn man den Lebensstrom der Liebe Gottes nicht immer wieder in sich einlässt. Wer das tut, versauert nicht, sondern wird eine schmackhafte Frucht im Weinberg Gottes sein. Und eine Rebe soll auch nicht vom Weinstock – unserem Ursprung- abgeschnitten werden; denn so verliert sie die Verbindung mit dem Weinstock, Gott selbst, und wird verdorren. Genauso soll ein Christ mit dem Weinstock Jesus verbunden bleiben, wenn er sein Christsein überzeugend leben will; denn getrennt von mir, so sagt uns Jesus heute, könnt ihr nichts vollbringen!

So sollte jeder Mensch, dem Du begegnest „glücklicher von dir weggehen als er gekommen ist“! sagte einmal Mutter Theresa.

Eigentlich ein schönes Geschenk Gottes. Wir müssen nicht wirklich etwas selber tun, sondern „nur“ dranbleiben an ihm.

Wenn wir mit Gott so verbunden bleiben, schenkt er uns die Kraft zum Leben, die Kraft der Hoffnung und vielleicht sogar die Kraft zum Jubilieren- auch jetzt in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie, den Lebens-Begrenzungen und Ausgangssperren.

Zumindest würden wir mit dem Lob Gottes, dem Jubilieren, dem Namen des heutigen Sonntags alle Ehre erweisen.

Amen.